Ratgeber · Kassensysteme

TSE-Pflicht einfach erklärt: Was ist die Technische Sicherheitseinrichtung?

Seit 2021 ist die TSE für alle elektronischen Kassensysteme in Deutschland Pflicht. Wir erklären was die TSE ist, wie sie funktioniert und was passiert, wenn Sie keine haben.

5 Min. Lesezeit

Was ist die TSE?

Die Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Sicherheitsmodul für elektronische Kassensysteme in Deutschland. Seit dem 1. Januar 2021 ist jede elektronische Kasse zur TSE verpflichtet.

Wie funktioniert die TSE?

Die TSE protokolliert jeden einzelnen Kassiervorgang mit einer kryptografischen Signatur. Das bedeutet: Jede Transaktion erhält eine eindeutige Signatur, nachträgliche Manipulationen sind erkennbar, und bei einer Kassenprüfung können die Daten exportiert und geprüft werden.

Hardware-TSE vs. Cloud-TSE

Hardware-TSE: Physischer USB-Stick oder SD-Karte, einmalig ca. 150–300 €. Funktioniert auch ohne Internet.

Cloud-TSE (SaaS-TSE): Signatur über zertifizierten Cloud-Dienst, ca. 5–15 € / Monat. Keine Hardware, automatische Updates, benötigt Internet.

Wer braucht eine TSE?

Jeder Betrieb, der ein elektronisches Kassensystem einsetzt: Restaurants, Cafés, Imbisse, Einzelhändler, Bäckereien, Friseursalons, Kosmetikstudios und alle weiteren Dienstleistungsbetriebe.

Was passiert ohne TSE?

  • Verwerfung der Buchführung durch das Finanzamt
  • Schätzung des Umsatzes (meist zu Ungunsten des Betriebs)
  • Bußgelder bis zu 25.000 €
  • Im Wiederholungsfall: Steuerstrafverfahren
Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Bereit für das richtige Kassensystem?

Kostenlose Erstberatung — persönlich, unverbindlich, vor Ort bei Ihnen in Olfen und der Region NRW.