Kassensystem-Anschaffung: Muss das alles aus eigener Tasche kommen?
Ein professionelles Kassensystem ist eine Investition – aber sie muss nicht komplett aus eigenen Mitteln finanziert werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kosten zu reduzieren oder zu verteilen.
1. Steuerliche Abschreibung (AfA)
- Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Geräte bis 800 € netto können im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben werden
- Größere Systeme: Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (für Kassensysteme typisch 3–5 Jahre)
2. KfW-Digitalisierungskredit
Die KfW bietet zinsgünstige Kredite für Digitalisierungsprojekte. Das KfW-Programm „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit" (Nr. 380/390) finanziert IT-Investitionen.
3. Digitalisierungsförderung NRW
- go-digital (BMWK): Fördert Beratungsleistungen zur Digitalisierung mit bis zu 50 % Zuschuss
- Mittelstand.innovativ! NRW: Regionale Zuschüsse für Digitalisierungsprojekte
4. Leasing als Alternative
- Monatliche Rate statt großer Einmalzahlung
- Leasingrate voll als Betriebsausgabe absetzbar
- Typische Leasingdauer: 36–60 Monate
5. Mietmodell ohne Anschaffungskosten
Mihok Kassensysteme bietet All-inclusive-Mietmodelle an: Hardware, Software, TSE, Support und Updates – alles in einer monatlichen Pauschale.